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Hiking Trail

Fridliweg

Hiking Trail · Switzerland
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  • Fridliweg
    / Fridliweg
    Photo: Ulrich Tubbesing, VISIT Glarnerland AG
  • / Allee
    Photo: Ulrich Tubbesing, VISIT Glarnerland AG
m 700 600 500 400 30 25 20 15 10 5 km
In zwei Tagen durch den Kanton Glarus

Einmal längs durch den Kanton Glarus führt der knapp 35 lange Fridliweg. Er verläuft großteils parallel zur Linth und vermeidet so nennenswerte Anstiege. Benannt ist er nach dem Schutzpatron der Glarner, dem Heiligen Fridolin. Geboren um 500 n. Chr. in Irland, wird er seit dem 13. Jh. als derjenige verehrt, der den christlichen Glauben ins Glarnerland gebracht hat. Wer der eigens ausgeschilderten Wanderroute folgt, von Bilten in der Linthebene bis in den Talschluss, lernt unterwegs nahezu alle Dörfer des Unter-, Mittel- und Hinterlandes kennen. Außerdem stößt man wiederholt auf Tafeln des Glarner Industrieweges, die auf alte Textilfabriken, schlichte Kosthäuser und herrschaftliche Villen aufmerksam machen. Zwei Tage sollten für den Weg eingeplant werden, mit Zwischenstation in Glarus.
Distance 33.3 km
9:00 h
634 m
392 m
Ausgangspunkt ist der Bahnhof Bilten. Etwas nüchtern wirkt das erste Stück an der Kehrichtverbrennung vorbei bis zu dem eng an die Hirzlikette geschmiegten Dorf Niederurnen. Später schlängelt sich der Weg um den Burgberg der Ruine Vorburg herum nach Oberurnen, hält am Waldrand auf Näfels zu, verlässt den historischen Dorfkern ostwärts zur Linthbrücke, bleibt über weite Strecken auf dem Uferdamm, umgeht Netstal am östlichen Linthufer über das Gelände des Kalkwerkes und trifft schließlich in Glarus ein. Bis ins 6. Jh. reicht die Besiedlungsgeschichte zurück. Urkundliche Erwähnung findet der Name »Glarus« 1178. Infolge der zentralen Lage wurde Glarus bald Gerichtsstätte und 1419 zum Hauptflecken der Talschaft. 1528 nahm die Mehrheit der Landleute die Reformation an. Schon 1532 erkannten sich beide Glaubensparteien gegenseitig an. 1798 wurde Glarus zum Hauptort des neu geschaffenen Kantons Linth, nach dessen Auflösung 1803 schließlich Hauptort des Kantons Glarus. Die größte Katastrophe war ein Brand im Mai 1861, der zwei Drittel der Häuser einäscherte. Durch den Wiederaufbau wurde Glarus zu einer der bedeutendsten städtebaulichen Neuschöpfungen des 19. Jh. In der Schweiz. Aus der belebten Kantonshauptstadt leitet ein Park nach Ennenda. Hier lösen Hügel und Mulden den bis dahin flachen Talboden ab. Hinter der Flussbiegung bei Ennetlinth taucht im Talschluss plötzlich der eisbedeckte Tödi auf. Dieses grandiose Bild begleitet nun auf dem Weg durch die Wiesengründe und Uferregionen der Linth, via Schwanden, Nidfurn, Leuggelbach, Luchsingen, Hätzingen und Diesbach (Abstecher zu den imposanten Diesbachfällen) bis Rüti. Die alte Steinbogenbrücke im Dorf war früher weit und breit der einzige Übergang über die Linth. Während der Fridliweg weiter dem Flussufer südwärts folgt, verschwindet der Tödi allmählich. Ein kurzer Anstieg gilt dem wunderschönen Aussichtspunkt Tschingelguet, dann senkt sich der Fridliweg wieder hinab zum Linthufer und trifft kurz darauf an der Station Linthal ein.
Profile picture of Ulrich Tubbesing
Author
Ulrich Tubbesing
Updated: February 15, 2019
Highest point
648 m
Lowest point
416 m

Start

Bilten, 420 m, Bahnhof. (420 m)
Coordinates:
SwissGrid
2'720'692E 1'223'573N
DD
47.152119, 9.030118
DMS
47°09'07.6"N 9°01'48.4"E
UTM
32T 502283 5222069
w3w 
///tasteful.alleyway.motoring

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public-transport-friendly

Coordinates

SwissGrid
2'720'692E 1'223'573N
DD
47.152119, 9.030118
DMS
47°09'07.6"N 9°01'48.4"E
UTM
32T 502283 5222069
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Arrival by train, car, foot or bike

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LKS 1:50.000, Blatt 236 T und 246 T oder Wanderkarte Glarnerland 1:50.000.

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Distance
33.3 km
Duration
9:00 h
Ascent
634 m
Descent
392 m
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Descent  m
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