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Wanderung

Panixerpass, 2407 m

Wanderung
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  • Elm
    / Elm
    Foto: Ulrich Tubbesing, Rother Bergverlag
  • / Panixerpass
    Foto: Ulrich Tubbesing, Rother Bergverlag
  • / Panixerpass
    Foto: Ulrich Tubbesing, Rother Bergverlag
  • / Alp Mer
    Foto: Ulrich Tubbesing, Rother Bergverlag
  • / Panix
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  • / Panix
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  • / Alphütten
    Foto: Ulrich Tubbesing, Rother Bergverlag
m 2500 2000 1500 1000 500 20 15 10 5 km
Übergang ins Bündnerland

Aus der Sackgasse des Glarnerlandes wies in früheren Zeiten nur der leicht begehbare Panixerpass einen Ausgang nach Süden. Vom 14. bis 19. Jh. verlief auf seinen Saumpfaden der sogenannte Welschhandel, das heißt der »Handel mit den Fremdsprachigen«. Auch der russischen Suworow-Armee bot 1799 der Pass den einzigen Ausweg, nachdem ihr die Franzosen bei Näfels den Zug nach Norden verlegt hatten. Heute ist der Übergang eine beliebte Wanderroute. Alljährlich im August bildet der Panixerpass auch das Ziel des spektakulären Elmer Berglaufes. Der Streckenrekord Elm – Passhöhe liegt bei 1.10 Std., eine Zeit, an der sich Wanderer aber nicht orientieren sollten.
Strecke 23,9 km
8:00 h
1.725 hm
1.401 hm
Die Tour beginnt beim Suworow-Haus in Elm, durchmisst den unter Denkmalschutz stehenden Dorfkern, wechselt dann die Talseite und verläuft am rechten Sernfufer auf Alpsträßchen bis Jetzberg. Ein netter Fußweg bringt weiter taleinwärts zum gefassten Jetzbach. Dicht rücken hier die Felswände zusammen, ein imposantes Portal beim Eintritt ins Jetzloch. Nach einem Felsband geht es über die erste, grasige Geländestufe zu den Hütten der Oberstafel (1675 m). Auf der linken Seite ragt eine der höchsten Kletterwände der Ostschweiz – die Vorab-Westwand – gegen den Himmel. Verschiedene Wasserfälle unterbrechen die Ruhe der Alpenwelt. Nach rechts hinüber bezwingt der Weg die nächste Steilstufe, führt durch ausgedehnte Geröllhalden zur schluchtartigen Gurglen und erklimmt den Boden des winzigen Häxenseelis. Dort wie im Gurglen können sich bis in den Hochsommer hinein ansehnliche Altschneefelder halten. Rechts am Hexenseeli vorbei erreicht der Weg schließlich die kleine, stets offene Panixerpass-Schutzhütte (2407 m). Markant ragt dahinter der vergletscherte Hausstock empor. Noch mehr Aussicht verspricht der nahe Rotstock (2624 m), der vom Panixerpass in östlicher Richtung auf unbeschilderter, aber markierter Route leicht ersteigbar ist. Aus der Passhöhe verläuft der Weg über Graskuppen und einen rutschigen Hang hinab zum ebenen Boden der Alp Mer, überschreitet den tief eingeschnittenen Aua dil Mer, bezwingt im kurzen Gegenanstieg ein hübsches, luftiges Felsband oberhalb des Stausees und senkt sich vom kreuzgeschmückten Rastplatz abwärts zur Verzweigung vor den Ranasca-Hütten. Nach Panix biegt rechts der Touristenweg ab. Er hält hinter der Trockenmauer scharf links, bleibt längere Zeit im Wald und trifft auf einem Sträßchen in Panix ein. Die 1465 geweihte St. Valentin Kirche prägt das schmucke, kleine Bergdorf. Wer nicht auf das Postauto warten will, wandert in 1½ Std. weiter hinab zur Station Rueun.
Profilbild von Ulrich Tubbesing
Autor
Ulrich Tubbesing
Aktualisierung: 11.07.2017
Höchster Punkt
2.623 m
Tiefster Punkt
973 m

Start

Elm, 977 m, Bus von Schwanden. (977 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'732'038E 1'197'904N
DD
46.919110, 9.172211
GMS
46°55'08.8"N 9°10'20.0"E
UTM
32T 513112 5196189
w3w 
///besagen.gerührt.baumschule

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

SwissGrid
2'732'038E 1'197'904N
DD
46.919110, 9.172211
GMS
46°55'08.8"N 9°10'20.0"E
UTM
32T 513112 5196189
w3w 
///besagen.gerührt.baumschule
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

LKS 1:50.000, Blatt 247 T.

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Strecke
23,9 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.725 hm
Abstieg
1.401 hm
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